Story über Gigolo

Mein Gott wo ist die Zeit geblieben?

Als Jugendliche bin ich mal hier gewesen, früher noch Ponybahn genannt. Dann kam die Arbeit, die Liebe und die Familie, so geschah es, ich vergaß die schöne Zeit mit den Tieren.

Ein Umzug und vielleicht ein Stern zeigten mir den Weg, schon kamen die Erinnerungen wieder hoch.

>Pferde, nein war das schön zu sehen.<

Dann traf ich Hans, er sagte mir: Ponyreiten ist nicht mehr, hier wird Hilfe benötigt. So kam es, dass ich Gigolo kennenlernte. Er hatte schwarze Beine, Mähne und Schweif, sein Fell hatte Falbenfarbe. Der Haken: Sein Bein war geschwollen, Tierhilfe war angesagt. Sein leiden hatte mich angezogen, ich bot meine Mithilfe an, hegte und pflegte ihn.

Mit der Zeit sind wir zu einem unzertrennlichen Team geworden, so dass ich beschloss, hier werde ich bleiben. Das Gigolo nie auf Turniere oder der gleichen gehen würde war mir egal, für mich ist er das beste Pferd am Stall. Von da an übernahm ich alle Kosten die für Gigolo anfielen und hoffte somit dem Gnadenhof ein bißchen zu helfen. Nur schade, dass nicht auch andere so denken.

Autor: Sabine






 

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